• Legasthenie
  • Sprechstörungen
  • Sprachstörungen

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“

Ludwig Wittgenstein

Im Laufe des Lebens eines jeden Menschen können aus den unterschiedlichsten Gründen Probleme in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken auftreten. Ob es sich um Defizite in der Sprachentwicklung bei Kindern, Stimmstörungen oder die Folgen von Erkrankungen, Unfällen die die Sprache beeinträchtigen, oder Schwierigkeiten des Schriftspracherwerbs und der Konzentration bei Kindern oder Jugendlichen handelt. Wir möchten Sie hierbei gerne unterstützen und Ihnen kompetent zur Seite stehen.

Behandlungsfelder

Wann ist logopädische Therapie erforderlich?

Eine Behandlung ist in den folgenden Fällen erforderlich:

  • Bei Kindern

  • Sprachstörungen

    • Störungen des Lautsystems (phonologische Störungen)
    • Wortschatzdefizite
    • Dysgrammatismus
    • Entwicklungsdyslexien/-dysgraphien (LRS)
    • Störung der phonologischen Bewusstheit
  • Sprechstörungen

    • Artikulationsstörungen
    • Stottern/Poltern
  • Stimmstörungen

    • Kindliche Dysphonien
    • Stimmlippenknötchen
  • Myofunktionelle
    Störungen

    • Orofaziale Dysfunktionen in allen Bereichen
    • Artikulationsstörungen
    • Saug- und Schluckstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern
    • Viszerales Schluckmuster bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Bei Erwachsenen

  • Sprachstörungen

    • Aphasien (z.B. nach Schlaganfällen, Tumoren, Unfällen)
    • kognitive Dysphasien
    • Störungen des Lesens, Schreibens und Rechnens (Alexie, Agraphie, Akalkulalie)
  • Sprechstörungen

    • Dysarthrien/Dysarthrophonien, z.B. nach Schlaganfall, Multipler Sklerose (MS), Morbus Parkinson
    • Fazialis-Paresen
    • Sprechapraxien
  • Stimmstörungen

    • Aphonien/Dysphonien (organisch, funktionell, psychogen), z.B. chronische Heiserkeit, leise,kraftlose Stimme
  • Schluckstörungen

    • Organische und funktionelle Störung der Nahrungsaufnahme, z.B. nach Operation im Halsbereich oder bei allen neurologischen Erkrankungen

Patient*inneninformation

  • Logopädische Behandlungen sind Versicherungsleistungen und werden von den gesetzlichen Kassen übernommen. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind von jeglicher Zuzahlung befreit. Erwachsene müssen einen Eigenanteil von 10 % des Rezeptes bezahlen. Ausgenommen sind Patient*innen, die durch die Krankenkasse von den Zuzahlungen befreit sind.
  • Privatpatient*innen schließen mit uns einen Behandlungsvertrag ab und übernehmen die Kosten vorab in vollem Umfang selbst. Die Rechnung kann bei der privaten Kasse eingereicht werden und wird je nach Versicherungsleistung ganz oder teilweise erstattet.
  • Neben der Versicherungsleistung durch die Krankenkassen kann bei Kindergartenkindern bis zur Schule auch eine Therapie durch die Frühförderung über eine Komplexleistung erfolgen.
  • Vor Beginn der Therapie benötigen wir von unseren Patient*innen eine ärztliche Verordnung.
  • Nach der Anmeldung erfolgt ein Diagnostiktermin und ein Gespräch über die geplante Behandlung. Danach erhalten die Patient*innen bei uns Termine; die Behandlung wird immer vom gleichen Therapeuten durchgeführt.
  • Wir arbeiten mit allen niedergelassenen Ärzt*innen sowie mit Kliniken und pädagogischen Einrichtungen zusammen.
  • Die Praxis ist barrierefrei und somit für alle Patient*innen gut zu erreichen.
  • In unserer Praxis ist ein Stillraum vorhanden.
  • Wir legen Wert auf einen regelmäßigen Austausch mit Ärzt*innen, Angehörigen und Kontaktpersonen.
  • Wir sind darauf bedacht, uns ständig fortzubilden, um so auf dem neuesten Stand in der Diagnostik und Therapie zubleiben.

Team

Hannah Marx-Wintrich, staatlich anerkannte Logopädin und fortgebildet unter anderem in:

  • Sprachentwicklungsstörung
  • Myofunktionelle Störung
  • Stottern
  • Autismusspektrumstörung
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Sprechapraxie
  • Dysphagie und Trachealkanülenmanagement
  • Stimmtherapie
  • Aphasie und Dysarthrie
  • und viele mehr
  • Fachtherapeutin Zunge

Lilly Buchhorn, staatlich anerkannte Logopädin und diplomierte Legasthenietrainerin; fortgebildet unter anderem in:

  • Sprachentwicklungsstörung
  • Myofunktionelle Therapie
  • Stottern
  • Sprechapraxie
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Aphasie und Dysarthrie
  • und viele mehr
  • Fachtherapeutin Legasthenie
  • Fachtherapeutin Zunge

Die Praxis

Legasthenietraining

Wir bieten in unserer logopädischen Praxis ein spezielles Training für Menschen mit Legasthenie an. Wir arbeiten nach der AFS-Methode. Diese ist eine lang bewährte pädagogisch-didaktische Methode, mit der es diplomierten Legasthenietrainer*innen, Lehrer*innen, aber auch Eltern möglich ist, Kindern, die von Schreib-, Lese- und/ oder Rechenproblemen betroffen sind, gezielt und individuell zu helfen. Die AFS-Methode wird auch als umfassende Methode bezeichnet, weil das Konzept auf allen Gebieten, in denen das Kind Auffälligkeiten zeigt, mit einer entsprechenden Förderung ansetzt.

Wir arbeiten in Einzelsitzungen, oder in kleinen Gruppen. Nach eingehender Befundung wird ein individueller Trainingsplan für jede*n Klient*in erstellt, auf diesem basiert das weitere Training.

Fachtherapeutin Zunge

Jedes Baby verdient einen entspannten Start ins Leben. Doch was, wenn Saugen und Schlucken nicht wie von selbst funktionieren? Viele Eltern suchen verzweifelt nach Hilfe und Saugstörungen sind eine enorme Herausforderung für die gesamte Familie. Eine spezialisierte Therapie ist entscheidend für:

  • eine sichere Nahrungsaufnahme ohne Stress,
  • die Förderung einer gesunden Mundmotorik und Sprachentwicklung und
  • die Vermeidung langfristiger Fehlentwicklungen.

Auch im Kindes- und Erwachsenenalter ist eine orofaziale Muskelfunktionsstörung sehr belastend und eine qualifizierte logopädische Therapie unerlässlich.

Als Fachtherapeutin Zunge sind wir spezialisiert auf alle oralen Dysfunktionen im Bereich:

  • Säuglinge und Kleinkinder mit Still,-Saug,- und Schluckproblemen in den ersten Lebensjahren: das heißt Säuglinge und Kleinkinder, die Probleme bei der sicheren Nahrungsaufnahme haben, finden in uns kompetente Ansprechpartnerinnen
  • Stillberatung bzw. Flaschenmanagement bei Kindern (mit zu kurzem Zungenband)
  • Myofunktionelle Störungen bei Säuglingen, Kindern und erwachsenen Patient*innen und die oft damit verbundenen Artikulationsstörungen,dem fehlenden Mundschluss, der Mundatmung und fehlenden Nasenatmung und den Abläufen der Flüssigkeits,-und Nahrungsaufnahme: Ein besonderer Fokus liegt auf dem korrekten Schluckvorgang in der oralen Verarbeitungs,- und Transportphase bis hin zur Schluckreflexauslösung
  • Die logopädische Begleitung bei einem zu kurzen Zungenband, einer Frenotomie (chirurgische Durchtrennung eines Zungenbandes) sowie einer damit verbundenen Anbahnung einer physiologischen Zungenruhelage und eines physiologischen Schluckmusters